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Desaströse Mannschaftsleistung kostet Tabellenführung HSG DIESMAL Friedberg nicht gewachsen TGF : HSG 32:21
Man hatte sich so viel für das Spitzenspiel vorgenommen! Noch während der Kabi-nenansprache schien man sich auf das Spiel bestens vorbereitet. Auch das War-mlaufen und Aufwärmen war gut, wenn auch kurz! Doch mit Anpfiff war alle Konzentration weg, einfach weg! Ich persönlich kann mir das überhaupt nicht erklären; ob das an Angst vor dem Gegner lag? Scheint möglich zu sein, denn die Abschlüsse im Angriff wurden nicht in 1:1 Situationen erkämpft; man scheute den Körperkontakt. In der Abwehr agierte man Kopflos. Erst rannte man seinen Gegenspieler förmlich entgegen und riss damit riesen Löcher in die Abwehr. Die Friedberger Spieler umliefen den Hinausstürmenden und nutzten den freien Raum: Einfache Tore! Dann ließ man sich nach A-Jugend-Schule wunderbar Abräumen. Auch einfache Tore!!! Zum Ende des Spiels, und damit meine ich die 40. Minute(!!!!!!!), ließ man dann auch Tempogegenstöße zu, ohne auch nur den Ansatz zu zeigen diese verhindern zu wollen oder hinterher zu laufen. Da fehlte der entsprechende Charakterund Wille. Friedberg hat es wirklich clever gespielt. Anstatt das die HSG, wie vorgenommen, dem Gegner das Spiel aufdrückt, hat Friedberg genau das mit uns gemacht. Und das wirklich gut.

Zum Spiel: Tja, das begann wie gesagt sehr ängstlich und ohne Gegenwehr. In der dritten Minute lag man bereits 3:0 hinten. Stefan Albus gelang in der vierten Minute der Anschlusstreffer zum 3:1. Friedberg gelang im Angriff Alles und in der Abwehr sorgte die HSG für Harmlosigkeit. Die TG Friedberg ging nach neun Minuten mit einem Vier-Tore-Vorsprung in Führung. Durch einen verwandelten Siebenmeter kam die HSG auf 7:4 ran. Die bisher erzielten vier Tore wurden allesamt von Stefan Albus erzielt! Erst nach fast einer viertel Stunde hatte sich die Abwehr gefangen. Zug um Zug holte man den Rückstand (fast) auf. Die Abwehr stand deutlich besser, vor allem auf der rechten Seite! Vorne wurden die Eins gegen Eins Situation gesucht und für kurze Zeit ist man auch dahin gegangen wo es weh tut! Stefan Albus verkürzte mit seinem vierten und leider letzten Tor auf 11:8 bevor Marcus Falk mit einem Doppelschlag zunächst auf 11:9 und dann auf 11:10 verkürzen konnte. Man war nun wieder in Schlagdistanz und in der Hoffnung das Spiel drehen zu können. Dieses Gefühl hielt sich bis zum 13:12 durch Kai Vormwald. Unerklärlich ist dann das was danach passierte: Die Abwehr machte die gleichen Fehler wie zu Beginn des Spiels. Warum rannte man wieder ohne Hirn einfach raus? Obwohl man doch wusste, das die Friedberger mit einer soliden 6:0 Abwehr weniger gut klar kamen! Naja und so zogen die Gastgeber wieder mit vier Toren wieder davon. In die Halbzeit ging man mit einem 16:12. Absolut unbefriedigend. Einzig Klaus Beuth konnte mit zwei gehaltenen Siebenmetern glänzen!

In der Halbzeitpause wurden die Fehler angesprochen, aber anscheinend nicht begriffen. Denn auch in der zweiten Hälfte ließ man sich mustergültig Abräumen. Für Alle die nicht wissen wie das funktioniert: Ein Außenspieler fängt mit Druck an in die Abwehr zu gehen. Und zwar entweder zwischen den ersten und zweiten Abwehrspieler und auf der anderen Seite zwischen fünf und sechs. Ist er in der Lücke kann er, wenn er Platz genug hat, selber abschließen oder den schon im Lauf befindlichen Rückraum Rechts/Links zupassen, der die gleiche Entscheidung treffen muss. Das geht dann soweit bis ein Spieler soviel Platz hat, dass er einfach nur noch gehen kann. Das geht natürlich nur, wenn man das erstens gut spielt und zweitens die Abwehr nicht schnell genug rückt. In unserem Spiel waren es durchaus beide Faktoren. Friedberg hat es wirklich gut gemacht und mit Steffen Rosenschon einen dynamischen und schnellen Spielmacher, der nicht immer selber torgefährlich ist, aber seine Mitspieler hervorragend in Scene setzt! In der 34. Minute kam man noch einmal auf drei Tore heran (hier wiederum durch Kai Vormwald), doch auch hier ging kein Ruck durch die Mannschaft! Vielleicht waren es auch die vielen technischen Fehler die nur Wenige an ein Drehen des Spiels glauben ließen. Oder vielleicht das Pech was man öfters im Abschluss hatte. Genau kann man es nicht sagen

Was dann geschah ist allerdings schade und für mich persönlich enttäuschend! Die Mannschaft hat sich aufgegeben. Und das ist etwas was ich persönlich (ich kann leider nicht verhindern eine objektive Sicht beizubehalten) nicht verstehen kann. Niemals, NIEMALS darf man aufgeben. Zu keinem Zeitpunkt! Wir sind Sportler und Kämpfer, haben eine tolle Saison bisher gespielt und es gibt überhaupt keinen Grund ein Spiel in der 40. Minute verloren zu geben! Man kann immer mal verlieren, das kann niemand verhindern. Aber nicht so! Nicht so! Dafür ist man eine Mannschaft, man verliert zusammen und man feiert zusammen. Aber man muss sich auch gegenseitig unterstützen und für andere Kämpfen und Charakter zeigen!

Das Spiel endete 32:21 (WIR haben es also doch geschafft in 25 Minuten sechs Tore zu werfen).
Gibt es etwas aus diesem Spiel mitzunehmen? Ja, eine ganze Menge! Wir wissen jetzt, dass unser Abwehrspiel verbessert werden muss, wir keine Angst vor anderen Mannschaften haben dürfen. Ich hoffe, dass das Spiel uns noch mehr zusammen bringt; wir sind eine intakte Mannschaft und feiern gerne. Das sollten wir uns wiederholen! Was noch? Es sind nur zwei Punkte! Die Welt dreht sich noch (auch wenn ich es hasse zu verlieren). Wir sind jetzt Verfolger, wir werden jedes Wochenende die Ergebnisse der Friedberger abwarten und auf Fehler warten und versuchen selber keine zu machen!

Kopf hoch, es geht weiter

WIR spielten mit folgender Aufstellung:
Klaus Beuth (1.Hz), Johannes Falk (2.Hz) im Tor; Marcel Reuss, Kai Vormwald (5), Martin Richter, Marcus Falk (4), Stefan Albus (5), Walter Klein, Markus Fritz, Martin Nader (1/1), Torsten Pietz (1), Tobias Margraf (3), Andreas Hahn (1)

gez. Johannes Falk
1. 12. 2008
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